Ich, der Strand und die Sonnenseite des Lebens

Ich bin ein Beachgirl. Immer gewesen. Berge, Schnee und Ski fahren – schön und gut. Wer’s mag. Aber wenn ich vom Aussteigen träume, ist da immer ein Strand.

Strand

Am Strand geht es mir gut. Nirgendwo fallen meine Sorgen schneller ab. Nirgendwo erhole ich mich besser. Aber am Strand sein ist natürlich nicht gleich am Strand sein. Denn ich hasse Sonnenbaden-Marathons wie die Pest. Da sehe ich einfach keinen Sinn drin. Ich nehme den Strand lieber wie er kommt, und das ist weit entfernt von den Touristen-Hochburgen. Dafür muss man im Urlaub natürlich ein wenig in die Puschen kommen. Das fällt natürlich schwer, wenn das All-Inklusiv-Buffet lockt. Schließlich möchte man kein Geld verschenken. Also lieber nicht so weit vom Hotel wegbewegen. Oder nur auf geführten Touren. Vielleicht ein wenig im Ort einkaufen. Die Daheimgebliebenen wollen ihre Mitbringsel.

Das fällt mir alles nicht ein. Klar hatte ich auch mal meine Erfahrungen mit All-Inklusiv. Auf den Bahamas war das. Ist aber mit denen der Strandhotels der klassischen Urlaubsziele nicht zu vergleichen. Das war klein und fein, unmittelbar am Strand und schenkte jede Menge Rum-Cocktails aus. Hat mir damals gut gefallen, wen wundert’s. Aber eigentlich liebe ich etwas anderes. Einsame Strände, wo du meilenweit keinem Menschen begegnest. Findet man heutzutage nicht mehr so oft. Gibt es aber noch. Außerhalb der Komfortzone. Zum Beispiel in die letzten drei Wochen auf Hawaii. Meine persönlichen Trauminseln.

Hawaii ist mehr als nur eine Insel. Das meine ich wörtlich. Hawaii besteht aus insgesamt 137 Inseln und Atolle. Touristisch von Bedeutung sind jedoch nur fünf Inseln. Die kenne ich selbstverständlich alle. Wenn ich irgendwann mal eine richtig erfolgreiche Schriftstellerin sein sollte, packe ich mir mein Laptop und meinen Reisepass und bin weg. Dann liege ich an einem einsamen Strand von Kaua’i und schreibe den nächsten Bestseller. Das ist nämlich das Geniale an Hawaii. Man fährt mit dem Auto und plötzlich ist da ein einsamer Traumstrand. Was liegt also näher, als einfach auszusteigen und ins Wasser zu hopsen? Badeanzug trägt man natürlich immer drunter. Ist ja ruckzuck wieder trocken. Diese Traumzeit ist leider erst einmal wieder vorbei. Wenigstens bis zum nächsten Jahr.

Wenn ihr mehr über Hawaii erfahren möchtet, empfehle ich euch das Blog von Ela. Da werden sicher alle eure Fragen beantwortet,

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