Hackerangriff – Womit ich mich so rumschlage

Letzte Woche wurde mein Blog gehackt. Was ist so interessant an Wolkensirup, das einen Hackerangriff rechtfertigt? Sollte ich mich geschmeichelt fühlen?

Hackerangriff

Warum unbedingt ich?

Ich bin wie fast jeder Mensch. Aufmerksamkeit schmeichelt mir. Solange sie nicht lästig wird. Oder gefährlich. Oder beides. Natürlich glaube ich nicht, dass ein Mann im Kapuzenpulli in seinem dunklen Keller vor einem Bildschirm sitzt und unablässig versucht, sich auf meine Seite einzuhacken. Ein Hackerangriff ist nichts Persönliches. Dabei wird die Aufmerksamkeit mit der Gießkanne verteilt. Es sollen so viele Seiten wie möglich infiziert werden. Bei meinem Hackerangriff wurde Wolkensirup mit Malware verseucht. Dabei habe ich noch Glück gehabt. Auch bin ich bei keiner Suchmaschine auf die Blacklist gekommen. Aber es tat trotzdem weh. Hauptsächlich in meinem Portemonnaie. Aber wie heißt es bei uns im Rheinland so schön: Et es, wie et es.

Ein Hackerangriff dringt in deine sichere Welt

Ich habe mehr als genug zu tun. Ich gehe neun Stunden am Tag arbeiten, habe einen Haushalt und arbeite nebenbei am Wochenende. Ach ja, und ich schreibe Bücher. Nicht ganz so viele im Jahr, wie ich gerne wollte, aber immerhin. Da beruhigt es mich außerordentlich, wenn die Dinge um mich herum ordnungsgemäß funktionieren. Und es macht mich wahnsinnig, wenn nicht. Der Hackerangriff riss mich aus meiner Komfortzone. Übrigens ganz unspektakulär. Ich bekam nur eine E-Mail von meinem Provider, der mit mitteilte, dass meine Seite abgeschaltet wurde. Und das verlangte sofort meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ob ich wollte, oder nicht. Eigentlich lieber nicht. Aber da hatte ich keine Wahl.

Was tun, sprach Zeus?

Was also tun, wenn man einem Hackerangriff zum Opfer gefallen ist? Das hängt ein Stückchen weit davon ab, wie bewandert ihr in solchen Dingen wie WordPress, Scripten und Programmieren seid. Ich traue mir schon viel zu. Aber alleine der Gedanke, stundenlang in Foren zu recherchieren, was nun zu tun sei oder mit welcher Software man diesem Problem zu Leibe rücken kann, machte mir schon schlechte Laune. Noch mehr, als der Hackerangriff an sich. Ich bin halt kein besonders geduldiger Mensch. Habe ich das schon mal erwähnt? Meine Seite sollte so schnell wie möglich wieder online gehen. Dann natürlich geschützt. Das hatte ich leider ebenfalls sträflich vernachlässigt. Mein Tipp: Da ich davon ausgehe, dass die meisten Webseiten-Betreiber fortgeschrittene Anfänger sind, rate ich euch eins: Holt euch unbedingt professionelle Hilfe. Auf jeden Fall, wenn euch eure Seite etwas bedeutet. So wie mir Wolkensirup.

Mutig genug für einen Erstcheck? Auf Sucuri könnt ihr eure Seite kostenlos auf Malware überprüfen. Allerdings solltet ihr das weiterführende Angebot der Seite nicht annehmen. Mit dem Suchbegriff Webseite bereinigen findet ihr bereits auf der ersten Seite kompetente und auch bezahlbare Hilfe. Natülich gilt auch hier – wie überall im Leben –, in Ruhe die Leistungen zu vergleichen und dann erst entscheiden.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.